„Moment, ich trinke das hier nur eben noch aus!“, murmelte ich, und während meiner Worte hoffte ich inständig, dass die Limonade in dem Glas, auf das ich mit dümmlichem Lächeln deutete, niemals enden würde.

 

Die Situation zwischen uns beiden war schnell eskaliert. Er hatte sich neben mich an den Bartresen gestellt, klein, breit und vierschrötig. In rauer Kumpanenmanier hatte er versucht, andere Gäste anzusprechen, laut und gemein, und erschrocken über seinen eigenen Mut, hier überhaupt eingetreten zu sein. Nachdem er ein paar Mal entschlossene Ablehnung erfahren musste, hatte er sich in aufgestauter, inzwischen brodelnder Wut mir zugewandt, und er hatte mich sofort mit seinem dumpf und übel riechenden Körper bedrängt. Als ich ihn verständnislos angesehen hatte,  war ein dumpf und übel riechender Satz aus seinem roten Mund gekommen: „Glotzt Du mich weiter so an, dann gehen wir beide mal kurz nach draußen!“

 

Vor Überraschung hatte ich gar nichts anderes gekonnt, als weiter zu glotzen. Dies hier war ein sehr friedliches Café; ich verbrachte hier nach der Erledigung meiner Arbeiten in der Nähe gern eine Nachtstunde. Nie vorher hatte ich es hier mit so sinnlos raumfordernden Präsenzen zu tun bekommen, vielleicht war ich in dieser Hinsicht etwas verwöhnt. Indes ich sinnlos meine Limonade anlächelte, überlegte ich an der Grenze zur Verzweiflung, was mir zu tun übrig bleiben würde.

„Ich warte, Mann!“, log der stämmige, hemdsärmelige Kerl. Genau das tat er nicht, das war ja schließlich sein Problem, nicht warten  zu können. Wie ein Pferd zuckte er nervös mit verschiedenen Muskelpartien und rückte auf mich zu. Ich hielt die Luft an und versuchte, nicht zu denken. Eine große Menge von Verteidigungsmöglichkeiten schoss mir durch den Kopf – alles Theorien. Der Gastraum war ziemlich voll. Zwar, die Aufmerksamkeit, welche dem kleinen Gorilla und mir zuging, war immer ungeteilter geworden, doch niemand gab zu erkennen, dass er möglicherweise helfen würde. Die anderen Männer am Tresen waren inzwischen von uns abgerückt.

 

Endlich geschah etwas, nun ja, Transzendentales. Jemand sagte kraftvoll und deutlich, ganz in meiner Nähe: „So. Jetzt ist es genug.“ Ich schaute auf. Mit einem schnellen Blick übersah ich, dass es keiner der Gäste gewesen sein konnte, die sich alle so angelegentlich wie verstohlen mit Stillsitzen oder mit Verlegenheitsgesten beschäftigten, und ich nahm wahr, dass ich es in gewisser Weise selbst gesagt haben musste.

Unfroh genug schaute ich in des kleinen, hässlichen Kerls sehr nahes Ferkelaugenpaar, dass seine Pupillen förmlich in meinen Blick einrasteten. Er hatte heftig und flach geatmet, nun tat er einen tiefen Zug und hielt gleich mir die Luft an.

„Da bist Du also, Marvin!“, hörte ich mich plötzlich unheilverkündend knurren.

„Marvin? Ich bin  nicht ...!“, platzte der angehaltene Atem wieder aus ihm hervor.

Mit einer herrischen, endgültigen Handbewegung, vor deren Majestät ich selbst erschrak,  wischte ich den Rest seines Satzes fort.

„Marvin, Marvin!“ Besorgt schüttelte ich den Kopf, und entrüstet schaute ich mich in der Kneipe um.

„Es ist schon wieder dasselbe!“, brüllte ich dann los, „Da hat mein Marvin die ganze, weite Reise gemacht, vier – nein -“, ich zählte an den Fingern, „fünfeinhalb Lichtjahre weit ist er gekommen, von Zuhause bis hierher, und dann trifft er mich endlich, und – nichts! Nichts als wieder die alte Geschichte! Nein, ich bin es ja gar nicht, bin es nie gewesen, ich bin ja überhaupt nicht der Marvin...! Hol bloß nicht noch ein paar weitere falsche Papiere heraus, Du kleiner Scheißer! Und wie er wieder stinkt!“

Und dann setzte ich auch noch die Wahrheit dazu:

„Ja, aber Gott, was rede ich hier eigentlich! Sag Du es mir, Marvin, was ich hier rede!“

„Hören Sie mal, ich bin wirklich nicht ...“, kam es dünn und hell aus ihm hervor.

Ich lächelte ihn wissend an, nickte vor mich hin, streichelte den Rand meines Limonadenglases betulich mit den Fingerspitzen und schwieg. Man sah uns beide von allen Tischen her an.

Ein entsetzliches Unbehagen begann sich in ihm auszubreiten, da nun statt der Verstrickung die er gegen mich verursachen wollte, er selbst in eine Verwicklung geriet, die er kein bisschen durchschaute. Aber er war doch auch schon ein wenig stolz, für diesen Marvin gehalten zu werden.

 

Inzwischen war in dem breiten Schlauchraum, an dessen langem Tresen wir standen, merkwürdige Ruhe eingekehrt. Die uns zunächst Stehenden hatten in Erwartung von Gewalt ihren Abstand von uns vergrößert. Aus der Stille war geradezu atemlose eine Bewegungslosigkeit geworden; nur die beiden jungen Kellner putzten angelegentlich an ihren Gläsern herum und beobachteten uns im großen, trüben Barspiegel. Sämtliche Gäste hatten sich uns zugewandt und schwiegen, nicht wie Zuschauer bei einer Vorführung, sondern eher wie Requisiten auf einer längst verlassenen Bühne. Über allen Personen und Dingen vermeinte ich einen dünnen Schimmer wahrzunehmen; alle Einzelheiten wirkten wie genau ihrer Form gerecht in einen Hauch von Zellophan eingeschweißt. ‚So muss es sein, wenn die Zeit stehenbleibt‘, durchfuhr es mich.

„Hören Sie - hör mal, ich habe Dir gesagt, dass ich nicht ...“, quoll es schwach und miefend aus dem Mundloch meines Gegenübers.

„Ja, Marvin, das wissen wir ja nun alle!“, grollte ich verkündlerisch, mit möglichst hohler Stimme. Auch ich begriff von der fortschreitenden Sequenz höchstens noch so viel, dass ich wusste: Der größte Fehler wäre es jetzt, ihm Zeit zu lassen.

„Du bist weit gekommen, Marvin. Und Du hast Mut bewiesen, verdammten Mut, Marvin, denn Du stehst jetzt tatsächlich hier!“, schnarrte ich laut, „Aber diesmal, mein Lieber, nein, dieses Mal werde ich Dir nicht mehr vergeben! Keiner hier wird Dir diesmal mehr verzeihen! Denn diesmal, ja, diesmal hast Du es endgültig übertrieben, alter Freund!“

Die letzten Worte hatte ich bereits fast wieder geschrieen; sie waren an der Grenze zum Gebrüll zu einem seltsamen, dumpf brausenden Zischen geworden, dessen Kraft mich ebenso überraschte, wie offenbar den Kerl. Erst schnappte er gierig nach weiterer Atmosphäre, dann senkte er plötzlich den rotgewordenen, würfelförmigen Borstenschädel.

„Verzeihen!“ Er brachte es ganz leise hervor. „Aber ich habe doch nichts... .“

„Oh doch!“ Ich stellte ihm diese Aussage vierfach in stählernen Lettern vor seinen massigen, kleinen Körper, für jedes Auge und Ohr ein Mal. „Oh doch, Marvin!!“

 

Ich begann, mich fremd zu fühlen. Als ich erneut kurz um mich schaute, in einer Mischung aus Hilfeersuchen und dem Erheischen von Bestätigung für meinen Übermut, gewahrte ich mich in einem Ambiente angespanntester Aufmerksamkeit völlig allein. Nein, helfen würde mir hier keiner; es war ein zu seltsames Spiel, niemand kannte die Regeln. Ich auch nicht, und der da erst recht nicht. Er wollte eine Bewegung machen. Ich hob die Hand.

 

„Du wolltest doch mit mir auf diesem Planeten spazieren gehen? Nicht wahr, Marvin, das wolltest Du doch? Also gut, Marvin, ich gehe jetzt da zu dieser Türe hinaus! Weißt Du, ich kann das einfach tun, ich bin nämlich nicht der Feind dieser Natur geworden! Mir brennen nicht alle Schritte wie Feuer in den Füßen, weil ich mich jahrhundertelang gegen diesen Planeten vergangen habe! Und vermutlich wirst Du mir folgen wollen, Marvin!“, rief ich, „Du bist mir ja schon immer wie ein Köter hinterhergekrochen! Aber in Deinen schweren Magnetschuhen ist Dir das natürlich völlig unmöglich! Ja, selbst daran hast Du nicht gedacht, Du Trottel! Na los, versuch, ein Bein zu heben! Los doch! Komm schon! Na hopp, hoch mit den Knochen, Du Held!“ Ich trat einen Schritt zurück und winkte ihm höhnisch mit dem Zeigefinger, zu mir zu kommen.

 

Er versuchte es. Wild verzerrte sich sein Gesicht, und ein gepresstes Ächzen drang ihm aus dem halb geöffneten Mund, aber seine beiden großen Füße blieben tatsächlich völlig unverrückt auf dem Kneipenboden stehen.

Jemand hatte mir einst von Varietékünstlern berichtet, die es angeblich fertig brächten, vor Publikum aus großer Höhe barfuß in einen Haufen Glasscherben springen, ohne sich dabei im Geringsten zu verletzen. Der Erzähler hatte gemeint, die sehr einfache Erklärung für diese Merkwürdigkeit läge in der Tatsache, dass jeder einzelne Zuschauer beim Sprung des Künstlers ein kleines Quantum Phantomschmerz erleiden würde, und alle kleinen, eingebildeten Schmerzen zusammengenommen würden völlig ausreichen, die physikalisch zu erwartende Verletzung des Springers zu neutralisieren. Feuerläufer fielen mir ein, verrückte Asketen, jene asiatischen Ärzte, die mit ihren Händen durch die Bauchdecke der Patienten greifen und dort Geschwülste herauszerren, ohne dass später eine Spur bleibt...

 

Indessen versuchte der Kerl neben mir, mit seinen kurzen, krummen Beinen vom Boden loszukommen und wirkte dabei wie jemand, der immer tiefer in Treibsand versinkt. Ein hässliches, siegesgewisses Grinsen breitete sich in meinem Gesicht aus. Ich spürte es von innen und erschrak vor mir.

Das Schweigen in der Kneipe war inzwischen angstvoll geworden. Jetzt hätte ich ohnehin nicht mehr so

leicht fliehen können, wie noch vor Minuten, denn eine Anzahl neuer Gäste war gerade durch die Tür getreten; sie waren im Eingangsbereich stehen geblieben und folgten in Beklemmung stumm der Szene.

Gewonnen hatte ich noch nicht, das beschwingende Gefühl jedoch, nichts verlieren zu können, wurde immer stärker in mir.

„Ja, Marvin“, rief ich nun in dieses Gesicht vor mir, „dass Du jetzt nur noch so schwer Luft bekommst, das liegt an Deinem Sauerstoffgerät! Gott, ist das aber auch ein altes Modell! Dir etwas Besseres zu leisten, dazu bist Du wohl immer noch zu geizig? Oder hast Du Dich etwa schon wieder überall verschuldet?! Aber wie dem auch sei, das hässliche, rote Blinken in Deinem schweren Helm müsstest Du doch eigentlich noch kennen?! Alarm, Marvin, höchste Gefahr! Sieh Dir nur den Schlauch an, Marvin, der von den Eisenflaschen auf Deinem Rücken hin zu Deinem bösen, vorlauten Munde führt! Da, in Brusthöhe, Marvin, sieh genau hin! Er hat ein verdammt großes Loch, dieser Schlauch!!“

Der Kerl starrte mich unverwandt an und griff sich ächzend mit einer Hand vor die Brust.

„Hörst Du es nicht zischen, Marvin?!“, schrie ich aus Leibeskräften, „Das ist sie, die Luft, die Du zum Leben brauchst! Die Du bisher so bedenkenlos verbraucht hast, überall, auf allen Welten! Unaufhörlich entweicht sie nun, Marvin! Ja, genau so ist das, mein Freund, wenn man in böser Absicht fremde Welten besucht! Gott straft so, Marvin! Gott!! O nein, man kann Gott nicht ewig betrügen, Marvin! Die Atemzüge sind gezählt, für solche wie Dich! Sag etwas, Du Ungeheuer, sag etwas, wenn Du noch Luft zum Atmen hast, komm schon, rede! Sag wenigstens Deinen grässlichen, überall verhassten Namen!“

 

Ich starrte ihm nun meinerseits hart in seine wasserbleichen, kleinen Augen, deren Pupillen nadelkopfklein geworden waren. Roh lachte ich, und ich und fügte überflüssigerweise hinzu: „Und klapp vorher Dein verdammtes Visier hoch, Du hässliche kleine Ratte, damit wir Dich hier auch alle verstehen können!“

Ein ungewisses Krächzen kroch ihm aus der Kehle. Die kurzen Finger seiner Hand, die bis eben noch den imaginären Sauerstoffschlauch umklammert hatten, um das Verströmen weiterer Luft zu verhindern, fuhren nun nach seinem Hals. In seinem flächigen Gesicht machte sich ein unsäglich gequälter Ausdruck breit. Währenddessen verhielt sein gesamter übriger Körper bewegungslos erstarrt in der nämlichen Position, und der Kerl blickte mich an, als erwarte er irgendwie sehnsüchtig weitere, schreckliche Instruktionen von mir.

Eine ganz einfache Idee blitzte schwach in mir auf, dass sein Leben vielleicht derart aller Dramatik entbehrte, dass ihn selbst dieses groteske Spiel um sein Ersticken noch lieber sein würde, als die Wiederkehr der Realität. Er tastete entsetzt über sein Gesicht und seine Ohren; wahrscheinlich suchte er eine Schraube an seinem Helmvisier.

„Sieh Dich hier um, Marvin!“, donnerte ich weiter. „Sieh Dir diesen Schweinestall hier an! Das ist die Welt, Marvin! So sieht sie nun aus! Du hast schon wieder einen ganzen zu einer Kneipe gemacht! Noch einen!“ Ich hob die Hand und zeigte auf ihn. „Aber jetzt ist Schluss!“, fuhr ich fort, „Denn hier nun ist Dein letzter Ort, der Ort der schlechten Speisen, der schalen Biere und der überquellenden Aschenbecher! Was Licht einst war, Marvin, Freund, dessen kümmerliche Überbleibsel werden hier aus den Glühbirnen gezerrt!“ Ich griff ihm unters Kinn. „Sieh sie Dir gefälligst an, die Glühbirnen!“ Sein Gesicht flog hoch.

„Ja, Marvin! Das ist übrig vom Licht! Und da kommst Du in Deinen schmutzigen, eisernen Stiefeln hierher, in einem blutbesudelten Skaphander! Das da ist doch Blut, oder?! Du schwitzt und stinkst...“

 

Ganz kurz packte mich an dieser Stelle ein Zweifel. Ich hatte mich das Wort ‚Skaphander‘ sagen hören, iich ahnte, dass er diese Bezeichnung für einen Raumpanzer vielleicht nicht kennen könnte, und tatsächlich glomm sofort ein seltsamer Argwohn in seinen Augen auf. Es war mir egal. Von dem, was vorging, glaubte ich längst selbst nichts mehr und hatte die Situation demzufolge durchaus nicht unter Kontrolle, eher fühlte ich mich selbst unangenehm kontrolliert. Außerdem verschoben sich auch für mich indes die Verhältnisse auf das Merkwürdigste - immer deutlicher empfing ich den drogenhaften Eindruck, dass er vielleicht wirklich einmal ein Raumfahrer gewesen sein musste, denn seine lebhaften Reaktionen waren viel präziser als meine Beschreibungen; er drehte jetzt sogar irgendwelche Ventile an seinem Sauerstoffschlauch und versuchte in stummer, verzweifelter Anstrengung, ein paar Knöpfe auf seiner Brust zu drücken, von denen ich überhaupt nichts gesagt hatte, und ganz bestimmt nicht den Ort, wo sie angebracht sein könnten.

 

Mit einigen weiteren Sätzen kleidete ich ihn völlig in Eisen und umwickelte ihn mit einem Haufen von geriffelten Gummischläuchen und anderen Zu- und Ableitungen. Als mir sein regelrecht gieriges Starren zu penetrant wurde, ließ ich das Visier seines Raumhelms beschlagen, und nachdem er alle seine fürchterlichen Waffen gehorsam aus dem Gürtel gezogen und von den Schulterriemen abgeschnallt und sie auf den Tresen gelegt hatte, ließ ich ihm schwere Atemnot zukommen. Denn auch mir ging inzwischen die Luft aus, und dass sein Gesicht sich rötete und er hustete und röchelte, das rührte mich kein bisschen, das war nur gerecht. Ausführlich beschrieb ich ihm weiterhin den grässlichen Zustand des Planeten und trat dabei, sein Entsetzen spiegelndes Gesicht stets aufmerksam im Blick behaltend, Schritt für Schritt rückwärts, immer weiter auf den Ausgang der Kneipe zu. Im beklemmenden Schweigen während meines Abganges durch die Caféhaustür hörte ich drinnen donnernden Applaus. Hölzern klappte die Tür zu, und frische Luft fiel mich an. „Puh!“, sagte ich.

 

Ich atmete tief durch. Kalte, frische Nachtluft. Am hohen Himmel klar leuchtende Sterne.

Da drüben, in der Baulücke, die einen Hof zwischen zwei Häusern bildete, hatte ich, als ich hier hergekommen war, mein Fahrrad abgestellt. Vorhin war dieser Hof ganz leer gewesen. Jetzt hatte irgendwer etwas dort abgestellt. Etwas sehr Großes. Zögernd überquerte ich die Straße. Das Ding war vielleicht so lang wie eine Straßenbahn, und so hoch wie zwei übereinandergestellte Lastwagen. Es glänzte dumpf kupfern. Aus etwas wie Düsen zischten ein paar Mal kurze, weiße Dampfstöße. Um zu meinem Fahrrad zu gelangen, musste ich an dem Ding so dicht vorbei, dass ich dann nicht mehr sagen könnte, was ich jetzt dachte: ‚So lange ich es nicht glaube, ist es gar nicht wahr.‘

 

 

 

 

 

© Robert L. Sanatanas 2017

Astronaut

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